Bitte warten...
Aktuelles & Presse

Klinikum Passau erhält Qualitätssiegel für künstliche Schultergelenke

Erfahrung, erprobte Nachsorge und Operateure mit Spezialkenntnissen

Sie verantworten die Schultergelenks-Endoprothetik am Klinikum: Prof. Dr. Johannes Fakler, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie (r.), und Dr. Valentin Kainhofer, der auf diesen Bereich besonders spezialisiert ist. Jetzt hat das Klinikum das Silber-Siegel der Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE) erhalten. Foto: Klinikum

Im Vorjahr hat das Klinikum schon das Bronze-Siegel erlangt, jetzt hat die Deutsche Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE) das Passauer Krankenhaus mit Silber ausgezeichnet: Die Orthopädie und Unfallchirurgie zählt damit zu den besten Adressen, wenn Patienten ein künstliches Schultergelenk brauchen. 

Für das Siegel hat das Klinikum drei Voraussetzungen erfüllt, teilt die Vereinigung mit: Mindestens 30 Endoprothesen-OPs pro Jahr sind notwendig, in Passau werden jährlich 40 oder mehr solcher Operationen durchgeführt. Das zeige die Routine, die den Patienten zu Gute kommt. Die zweite Voraussetzung für die Zertifizierung ist die Dokumentation der OPs im Schulter-Ellbogen-Prothesenregister (SEPR). Dies geschieht bislang freiwillig, dient aber weiteren Fortschritten bei der Behandlung von Schulterproblemen. Dritte Voraussetzung ist, dass mindestens ein Operateur der Klinik über das DVSE-Basiszertifikat für Schulter- und Ellenbogenchirurgie verfügt – diese Qualifikation besitzt Dr. Valentin Kainhofer, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, schon seit 2023. Zusammen mit Prof. Dr. Johannes Fakler, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, betreut er Patienten, die Schultergelenk-Endoprothesen brauchen. „Die Schulterprothetik ist das Standardverfahren im Gelenkersatz bei Verschleiß des Schultergelenks. Jetzt setzt sie sich aber auch bei der Versorgung von komplexen Brüchen des Oberarms mit immer besseren Ergebnissen durch“, berichten Prof. Dr. Johannes Fakler und Dr. Valentin Kainhofer: „Wir würden uns freuen, noch mehr Patientinnen und Patienten mit dieser Behandlungsmethode weiterhelfen zu können.“

Die Operation, bei der eine Schultergelenks-Endoprothese eingesetzt wird, dauert 60 bis 90 Minuten. Für wenige Wochen wird ein Schulterverband angelegt und schon am ersten Tag nach der OP mit Physiotherapie begonnen. Schon nach kurzer Zeit werden Schmerzen gelindert und das Gelenk funktioniert besser.