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Kliniken & Institute

Ärzteinfo

Die Palliativmedizin stellt die Linderung von Schmerzen und anderen Symptomen in den Vordergrund. Sie integriert dabei die psychischen und spirituellen Bedürfnisse des Patienten und bietet ein System der Unterstützung an, damit die Patienten in ihrer letzten Lebensphase so aktiv wie möglich sein können.

Die Palliativmedizin hilft auch den Angehörigen während der Erkrankung des Patienten und in der Trauerphase.

Aufnahmekriterien

Der Patient leidet an einer nicht mehr heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung, z.B.:

  • Schweres Tumorleiden
  • Fortgeschrittene neurologische Erkrankung, z.B. ALS
  • Endstadium einer chronischen Erkrankung wie COPD oder Herzinsuffizienz
  • Fortgeschrittene AIDS-Erkrankung


Der Patient leidet unter ambulant nicht beherrschbaren Symptomen, wie z.B.:

  • Starken Schmerzen
  • Atemnot-Angst-Syndrom
  • Unstillbares Erbrechen

Der Patient und seine Angehörigen sind über die begrenzte Lebenserwartung aufgeklärt und sind mit einer palliativen Therapie einverstanden.

Der Patient wünscht keine lebensverlängernden Maßnahmen.

Ziele der Palliativmedizin

  • Symptomkontrolle und Verbesserung der Lebensqualität
  • Spirituelle und psycho-soziale Unterstützung

Anmeldung und Einweisung

Die Patienten können über unser Kliniksekretariat (Tel: 0851 5300 2356) oder die/den Stationsärztin/arzt (0851 5300 81332) angemeldet werden.

Für die stationären Patienten anderer Abteilungen des Klinikums Passau wird ein Konsildienst angeboten.

Die Aufnahmen erfolgen am Vormittag.
Notfallaufnahmen nach 14:00 Uhr, am Wochenende oder Feiertagen sind auf der Palliativstation nicht vorgesehen. Notfälle werden auf der Aufnahmestation des Klinikums versorgt.

Entlassung

Die Entlassung wird von der bayerischen Krebsgesellschaft und dem Überleitungsteam sorgfältig vorbereitet.
Vor der Entlassung erfolgt rechtzeitig die Information des Hausarztes, des ambulanten Pflegedienstes und ggf. der zuständigen Apotheke.